Sicherheit · Konto
Konto absichern: eigenes Passwort und zweiter Faktor
Ein Konto auf einer Erwachsenen-Plattform ist sensibel: Es verbindet deine E-Mail-Adresse mit deinen Interessen und manchmal mit Zahlungsdaten. Das BSI empfiehlt, für jedes Konto ein eigenes, starkes Passwort zu verwenden und die Zwei-Faktor-Authentisierung einzuschalten, sobald ein Dienst sie anbietet.
Ein eigenes Passwort für jedes Konto
Verwendest du ein Passwort mehrfach, hat laut BSI jeder, der es erbeutet, freie Bahn bei allen Konten mit demselben Passwort. Wichtige Passwörter sollten deshalb immer individuell und stark sein – vor allem das deines E-Mail-Kontos, weil sich darüber viele andere Passwörter zurücksetzen lassen.
Wer viele Konten hat, dem empfiehlt das BSI einen Passwort-Manager. Dann musst du dir nur noch ein gutes Masterpasswort merken.
Zwei-Faktor-Authentisierung einschalten
Bei der Zwei-Faktor-Authentisierung reicht das Passwort allein nicht: Du bestätigst die Anmeldung zusätzlich, etwa mit einem Code auf einem anderen Gerät, einem Fingerabdruck oder einem USB-Token. Die Faktoren sollten laut BSI aus verschiedenen Kategorien stammen – Wissen, Besitz oder Biometrie.
- Viele Dienste haben die Funktion laut BSI standardmäßig ausgeschaltet, bieten sie aber an. Ein Blick in die Einstellungen lohnt sich.
- Einmalcodes auf Papierlisten gelten laut BSI seit Langem als nicht mehr sicher genug; besser sind Authenticator-Apps oder Hardware-Generatoren.
- Einen Code per SMS solltest du laut BSI nicht auf demselben Gerät empfangen, mit dem du dich anmeldest.
- Ein hohes Maß an Sicherheit bieten nach dem BSI vor allem hardwaregestützte Verfahren.
Für den Notfall vorsorgen
Verlierst du den zweiten Faktor, etwa weil das Handy kaputtgeht, verlierst du laut BSI in der Regel den Zugang zum Dienst. Hinterlege deshalb, wo möglich, mehrere zweite Faktoren – zum Beispiel eine zweite App oder eine weitere Telefonnummer.
Wenn eine Plattform keinen zweiten Faktor anbietet
Welche Plattformen die Zwei-Faktor-Authentisierung anbieten, hat Love8 nicht geprüft. Bietet eine Plattform sie nicht an, sind ein eigenes, starkes Passwort und ein gut geschütztes E-Mail-Konto umso wichtiger.
Und wenn der Ernstfall schon eingetreten ist: Was bei einem Datenleck zu tun ist, erklärt die Seite E-Mail-Adresse in einem Datenleck.
Häufige Fragen
Ist ein Code per SMS sicher genug?
Ein zweiter Faktor erhöht die Sicherheit laut BSI grundsätzlich. Den SMS-Code solltest du aber nicht auf demselben Gerät empfangen, mit dem du dich anmeldest; ein hohes Maß an Sicherheit bieten nach dem BSI vor allem hardwaregestützte Verfahren.
Wo schalte ich die Zwei-Faktor-Authentisierung ein?
In den Einstellungen des jeweiligen Dienstes; wo genau, unterscheidet sich von Dienst zu Dienst. Laut BSI ist sie bei vielen Diensten standardmäßig ausgeschaltet.
Brauche ich einen Passwort-Manager?
Das BSI empfiehlt ihn für alle, die viele Online-Konten haben: Er verwaltet die Passwörter und kann starke Passwörter erzeugen, und du merkst dir nur noch ein Masterpasswort.
Weiterführende Themen
Quellen
- Accountschutz – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI); abgerufen am 1. Oktober 2026.
- Zwei-Faktor-Authentisierung – mehr Sicherheit für Geräte und Daten – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI); abgerufen am 1. Oktober 2026.
- Umgang mit Passwörtern – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI); abgerufen am 1. Oktober 2026.
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