Japan AV · Studio-Übersicht
Japan-AV-Studios: Welches Code-Präfix zu welchem Studio gehört
Das Präfix eines Produktcodes – die Buchstaben vor dem Bindestrich – verrät, von welchem Studio ein Titel stammt. Diese Übersicht ordnet die Präfixe elf japanischen AV-Studios zu: sieben mit eigener Love8-Seite und vier, deren Präfixe nur hier stehen. Alle Zuordnungen stammen aus dem japanischen Love8-Datenbestand und sind extern nicht geprüft.
Die Studios und ihre Präfixe
Jede Karte nennt die Präfixe, die Love8 dem Studio zuordnet, und seinen Schwerpunkt laut den japanischen Love8-Seiten. Der Studioname führt zur Detailseite.
S1 No.1 Style
ONED, SOE, SNIS, SSNI, SSIS – fünf Generationen, die einander ablösten. Schwerpunkt: Einzeldarstellerinnen-Titel.
MOODYZ
MIDV, MIDE, MIAA, MIFD, MIMK, MIZD – mehrere Reihen nebeneinander, etwa für Debüts oder Realverfilmungen.
Idea Pocket
IPX, IPZZ, IPIT. Schwerpunkt: Einzeldarstellerinnen-Titel.
Attackers
SHKD, ADN, RBD, ATID. Schwerpunkt: Drama-Reihen mit gespielter Handlung.
Prestige
ABW, ABP, ABF für Einzeldarstellerinnen-Titel; daneben Konzepttitel, deren Präfixe Love8 nicht erfasst hat.
SOD
STARS, SDJS, SDNM, SDDE, SDAB. Vor allem Konzepttitel, mit STARS auch eine Einzeldarstellerinnen-Reihe.
MADONNA
JUQ, JUL, JUFE, JUY. Schwerpunkt: reife und verheiratete Frauen.
FALENO, kawaii, E-BODY, Premium
Keine eigene Love8-Seite; ihre Präfixe stehen in der Liste weiter unten.
Vom Code zum Studio: so gehst du vor
- Lies das Präfix ab: die Buchstaben vor dem Bindestrich, bei SSIS-001 also SSIS.
- Suche es auf den Karten oben. Steht es dort nicht, sieh in der Liste der Studios ohne eigene Seite weiter unten nach.
- Findest du es in keiner der beiden Listen, hat Love8 das Präfix nicht erfasst. Das heißt nicht, dass es das Studio nicht gibt: Sieh dann in den Produktangaben eines Händlers nach, welches Studio dort steht.
- Die Nummer hinter dem Bindestrich zählt die Titel innerhalb der Reihe. Über das Studio sagt sie nichts.
Wie ein Code aufgebaut ist, erklärt der Produktcode-Leitfaden.
Ein Studio, mehrere Präfixe
Alle sieben Studios mit eigener Seite haben im Love8-Datenbestand mehr als ein Präfix. Dahinter stecken zwei Muster, die du auseinanderhalten solltest:
Generationen nacheinander
Ein Präfix löst das vorige ab, die Reihe läuft weiter. Bei S1 folgten laut Love8-Datenbestand ONED, SOE, SNIS, SSNI und SSIS aufeinander, bei MADONNA JUY, JUL und JUQ. Die Generation verrät so das ungefähre Alter eines Titels.
Reihen nebeneinander
Mehrere Präfixe laufen gleichzeitig, jedes für eine eigene Reihe. MOODYZ führt laut Love8-Datenbestand etwa MIFD für Debüts, MIMK für Realverfilmungen von Manga- oder Anime-Vorlagen und MIZD für Zusammenstellungen.
Was daraus folgt
Ein älteres oder ungewohntes Präfix steht nicht automatisch für ein anderes Studio. Und weil Love8 nicht geprüft hat, ob nach der jüngsten erfassten Generation ein neues Präfix kam, kann die Liste eines Studios unvollständig sein.
Warum die Titel verpixelt sind
Titel, die in Japan regulär vertrieben werden, erscheinen mit Mosaik; in diesem Sinn heißen sie „zensiert“. Eine ausdrückliche gesetzliche Pflicht dazu enthält das japanische Strafgesetzbuch nicht: Die Verpixelung wird als Praxis der Branche vor dem Hintergrund von Art. 175 erklärt, der unter anderem die Verbreitung obszöner Schriften, Bilder und elektronischer Aufzeichnungen unter Strafe stellt. Wortlaut, Quelle und Abrufdatum stehen weiter unten im Abschnitt zum rechtlichen Hintergrund in Japan; was „zensiert“ und „unzensiert“ bedeuten, erklärt der Produktcode-Leitfaden.
Was in Deutschland, Österreich oder der Schweiz für das Ansehen oder den Kauf solcher Titel gilt, hat Love8 nicht geprüft. Die allgemeine Rechtslage der drei Länder findest du unter Rechtslage.
Häufige Fragen
Was bedeutet „extern nicht geprüft“ bei den Präfixen?
Die Zuordnungen stammen von den japanischsprachigen Love8-Seiten und wurden nicht mit einer externen Quelle abgeglichen, etwa mit den Katalogen der Studios. Sie können deshalb unvollständig oder überholt sein. Wie Love8 Angaben kennzeichnet, erklärt Wie Love8 Angaben prüft.
Gehören die Studios zu einer gemeinsamen Firmengruppe?
Das hat Love8 nicht geprüft. Diese Übersicht ordnet deshalb nur Präfixe den Studios zu und macht keine Angaben zu Eigentümern oder Konzernen.
Woran erkenne ich, wie alt ein Titel ist?
Bei Studios, deren Präfixe einander ablösten, an der Generation: Ein SSNI-Titel von S1 ist laut Love8-Datenbestand älter als ein SSIS-Titel. Innerhalb einer Reihe bedeutet eine höhere Nummer einen späteren Titel. Ein genaues Erscheinungsdatum verrät der Code nicht.
Code-Präfixe der Studios ohne eigene Seite
Für diese Studios gibt es auf Love8 keine eigene deutsche Seite. Ihre Präfixe stehen deshalb hier – so lässt sich ein Code auch ohne Detailseite zuordnen.
- FALENO: FSDSS, FLNS, FADSS
- kawaii: KAWD, CAWD, KWBD
- E-BODY: EBOD, EYAN
- Premium: PGD, PRED, PXH
Quelle: der japanische Love8-Datenbestand, extern nicht geprüft. Die Reihenfolge folgt den japanischen Love8-Seiten und sagt nichts über aktuelle oder frühere Linien aus.
Woher die Angaben stammen – und was in Japan rechtlich gilt
Die Code-Präfixe auf den deutschen Studioseiten stimmen für S1, MOODYZ, Prestige, MADONNA und SOD mit dem japanischen Love8-Datenbestand überein. Die Präfixe SAME (Attackers) sowie IPSD und IPVR (Idea Pocket) stehen nur auf den deutschen Seiten; im japanischen Datenbestand sind sie nicht erfasst und von Love8 nicht geprüft. Quelle der Präfix-Angaben sind die japanischen Love8-Seiten, extern nicht geprüft.
Rechtlicher Hintergrund in Japan
- Art. 175 des japanischen Strafgesetzbuchs stellt die Verbreitung und das öffentliche Zurschaustellen obszöner Schriften, Bilder oder elektronischer Aufzeichnungen unter Strafe, ebenso Besitz oder Speicherung zum Zweck der entgeltlichen Verbreitung. Das private Ansehen selbst ist dort nicht mit Strafe bedroht. (amtliche Quelle: e-Gov, Japans amtliche Gesetzesdatenbank, abgerufen am 22. September 2026; erfasst im japanischen Love8-Datenbestand)
- Eine ausdrückliche gesetzliche Pflicht zur Mosaik-Verpixelung enthält das japanische Strafgesetzbuch nicht. Die Verpixelung in Japan vertriebener Werke wird als Praxis der Branche und ihrer Prüfstellen vor dem Hintergrund von Art. 175 erklärt. (amtliche Quelle: e-Gov, Japans amtliche Gesetzesdatenbank, abgerufen am 22. September 2026; erfasst im japanischen Love8-Datenbestand; Schlussfolgerung aus dem Gesetzestext, eine behördliche Stellungnahme dazu liegt Love8 nicht vor)
Das betrifft japanisches Recht. Was in Deutschland, Österreich oder der Schweiz für das Ansehen oder den Kauf solcher Werke gilt, beantwortet diese Übersicht nicht.