Sicherheit · Echte Seiten erkennen
Partnerlinks und Werbung erkennen
Websites finanzieren kostenlose Inhalte laut BSI gern mit Werbung; Vergleichs- und Empfehlungsseiten nutzen außerdem Partnerlinks, für die sie bei einem Kauf eine Provision erhalten können – auch Love8. Erkennen kannst du Partnerlinks an einer Weiterleitungsadresse oder an Zusatzangaben im Link. Nach deutschem Recht muss ein kommerzieller Zweck kenntlich gemacht werden, wenn er sich nicht schon aus den Umständen ergibt.
Woran du Partnerlinks erkennst
- Weiterleitungsadresse: Der Link führt nicht direkt zur Plattform, sondern zuerst über die Adresse eines Partnernetzwerks. Du siehst das, wenn du am Computer mit der Maus über den Link fährst, oder nach dem Klick in der Adresszeile.
- Zusatzangaben im Link: Parameter wie „aff_sub“ hinter der Adresse ordnen einen Klick einem Partner zu. Auch Love8 verwendet solche Parameter.
- Kennzeichnung im Quelltext: Love8 markiert seine Partnerlinks im Quelltext mit dem Attribut rel="sponsored".
Was das deutsche Recht verlangt
Deutschland: Nach § 5a Abs. 4 UWG handelt unlauter, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht, sofern er sich nicht unmittelbar aus den Umständen ergibt. Ohne Entgelt oder ähnliche Gegenleistung liegt bei einer Handlung zugunsten eines fremden Unternehmens kein kommerzieller Zweck vor.
Amtlicher Text: gesetze-im-internet.de (Bundesministerium der Justiz) – abgerufen am 1. Oktober 2026.
Was das für eine einzelne Seite bedeutet, ist eine rechtliche Einzelfallfrage, die diese Seite nicht beantwortet. Die Regeln in Österreich und der Schweiz hat Love8 nicht ausgewertet.
Wie Love8 es hält
Love8 finanziert sich über Werbung und setzt auf einigen Seiten Partnerlinks eines Partnernetzwerks ein; diese Links sind im Quelltext mit rel="sponsored" markiert. Ob ein Angebot einen Partnerlink hat, entscheidet nicht darüber, ob die Love8-Wissensdatenbank es erfasst: Dort stehen auch Angebote ohne Partnerlink, etwa nhentai und Hanime.
Werbeflächen
Werbeflächen auf Websites stammen oft von externen Werbenetzwerken. Das BSI weist darauf hin, dass Seitenbetreiber auf die dort ausgelieferte Werbung nur wenig Einfluss haben, und nennt Werbeblocker als eine Möglichkeit, sich vor Schadsoftware aus Werbebannern zu schützen (Malvertising).
Worauf du bei Empfehlungen achtest
- Eine Rangliste ohne nachvollziehbare Kriterien sagt wenig (Porno-Seiten-Ranking).
- Prüf nach dem Klick die Adresse in der Adresszeile (Offizielle Adresse prüfen).
- Entscheide nach deinen eigenen Kriterien, nicht nach der Reihenfolge auf einer Seite (Welche Live-Cam-Plattform passt).
Häufige Fragen
Sind Partnerlinks schlecht?
Nicht grundsätzlich. Entscheidend ist, dass der kommerzielle Zweck erkennbar ist – so verlangt es § 5a Abs. 4 UWG in Deutschland, sofern er sich nicht schon aus den Umständen ergibt.
Verdient Love8 an Links?
An einigen: Love8 setzt auf einigen Seiten Partnerlinks eines Partnernetzwerks ein; sie sind im Quelltext mit rel="sponsored" markiert. Die Wissensdatenbank erfasst Angebote unabhängig davon, ob es einen Partnerlink gibt.
Wie sehe ich, wohin ein Link führt?
Fahr am Computer mit der Maus über den Link und achte auf die angezeigte Adresse, oder prüf nach dem Klick die Adresszeile.
Weiterführende Themen
Quellen
- Partnerlinks auf Love8 (Quelltext der deutschen Seiten) – eigene Angaben von Love8.
- Adblocker & Tracking – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI); abgerufen am 1. Oktober 2026.
- Der Browser – Gefahren und Risiken – Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI); abgerufen am 1. Oktober 2026.
- Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), § 5a – gesetze-im-internet.de – Bundesministerium der Justiz (nichtamtliche Fassung des geltenden Bundesrechts); abgerufen am 1. Oktober 2026.
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